Über uns und die IOM

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wurde im Jahr 1951 gegründet und ist die führende zwischenstaatliche Organisation im Bereich Migration. IOM arbeitet eng mit ihren staatlichen, zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Partnern zusammen. Mit ihren 166 Mitgliedsstaaten, 8 weiteren Staaten mit Beobachterstatus und Vertretungen in über 100 Ländern ist IOM dem Grundsatz verpflichtet, sich für eine humane und geordnete Migration einzusetzen. Seit dem 19. September 2016 ist die IOM als verwandte Organisation Teil des Systems der Vereinten Nationen. 

Die Vertretung von IOM in Bern wurde 1994, mit der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen IOM und dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) eröffnet. Der Fokus lag dabei auf der Rückkehrhilfe.

Als Vertretung von IOM in der Schweiz ist IOM Bern die Anlauf- und Koordinationsstelle für Fragen rund um das Thema Migration im In- und Ausland.

Heute ist IOM Bern in folgenden Bereichen tätig:

Die Rückkehr- und Reintegrationshilfe ist das Haupttätigkeitsfeld von IOM Bern. Sie umfasst verschiedene Aktivitäten zur Unterstützung der freiwilligen Rückkehr von Asylsuchenden, vorläufig aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen. Die Aufgabe von IOM Bern ist die Unterstützung des Staatssekretariats für Migration (SEM) und der kantonalen Partner bei der Planung, Umsetzung und Entwicklung der oben genannten Massnahmen und Projekte.

Haben Sie Interesse an einer Karriere bei IOM Bern? Hier geht es zu den Stellen- und Praktikumsausschreibungen.

Lernen Sie unsere Missionschefin Berta Fernández-Alfaro kennen

Berta Fernández-Alfaro ist Missionschefin der IOM Schweiz, die für Liechtenstein Koordinierungsfunktionen übernimmt. Berta hat über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Migrationspolitik und internationale Entwicklung. Zuvor, von 2016 bis 2021, war Berta leitende Projektmanagerin für die von der Europäischen Komission (GD Home) finanzierte Fazilität für den Aufbau europäischer Rückübernahmekapazitäten (EURCAP) im IOM-Regionalbüro für den EWR und die NATO in Brüssel. 

Zwischen 2013 und 2015 hielt sie am Institut für Europäische Studien (Universität Malta) Vorlesungen über Migration und Asyl und stellte Fachwissen für die Intra-AKP-Migrationsfazilität (finanziert von der GD DEVCO) und das Programm «EUROsociAL» zur Verfügung. Zuvor arbeitete Berta für IOM (2000 bis 2011) und für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) (2011-2012) in Lateinamerika, der Karibik und den Vereinigten Staaten. 

Sie hat einen Master-Abschluss in Europäischem Gemeinschaftsrecht von der Autonoma Universität Madrid (1998) und einen Abschluss in Rechtswissenschaften von der Universität Valencia (Spanien) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutschland). Neben ihrer Muttersprache (Spanisch) spricht sie auch Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch.